„Tim Cook, CEO von Apple, fotografiert Mathieu Forget während der Vorstellung des iPhone 17 Pro Max.“
- Romain Class
- 24. Sept. 2025
- 6 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Feb.
Es war ein Bild, das schnell die sozialen Netzwerke eroberte: Tim Cook, CEO von Apple, hält ein brandneues iPhone in der Hand und fotografiert einen Tänzer, der in der perfekt gepflegten Rasenfläche des Apple Park in Cupertino, Kalifornien, mitten in der Luft schwebt. Bei dem Tänzer handelt es sich um Mathieu Forget, auch bekannt als Forgetmat – einen französischen visuellen Künstler, dessen Arbeit der Schwerkraft trotzt und die Grenzen der Bewegungsfotografie neu definiert. Ein Moment, der zugleich ästhetisch und strategisch war, sorgfältig inszeniert und dennoch nicht ohne Aufrichtigkeit.

Eine Einführung im Zeichen von Kreativität und Kunst
Das iPhone 17 Pro Max markiert für Apple einen bedeutenden Entwicklungsschritt, insbesondere in den Bereichen Fotografie und Video. Dank eines neuen Periskop-Sensors, einer lichtstärkeren Linse und der tiefen Integration von Apple Intelligence (dem hauseigenen System, das generative KI und maschinelles Lernen direkt auf dem Gerät vereint) richtet sich dieses Modell an ein anspruchsvolles Publikum: Content Creators, Videografen, Fotografen … und Künstler. In diesem Kontext war die Einladung von Mathieu Forget zur Produkteinführung kein Zufall. Er gehört zu einer Generation technikaffiner Künstler, die das volle Potenzial digitaler Werkzeuge ausschöpfen können – ohne dabei jemals die künstlerische Kontrolle aufzugeben.
Im Mittelpunkt des Launch-Events des iPhone 17 Pro Max spielte die mobile Fotografie eine zentrale Rolle in Apples Kommunikation. Und das aus gutem Grund: Diese neue Smartphone-Generation stellt einen großen technologischen Sprung dar, insbesondere im Bereich der Bildgebung. Sie scheint wie maßgeschneidert für die Bedürfnisse der anspruchsvollsten Content Creators.
Ein Periskop-Sensor der nächsten Generation
Eine der wichtigsten Innovationen ist die Integration eines 6×-Periskop-Teleobjektivs – eine Premiere für Apple –, das einen hochwertigen optischen Zoom über große Brennweiten ermöglicht, ganz ohne Schärfeverlust oder den Einsatz destruktiver Algorithmen. Diese Technologie, ermöglicht durch bahnbrechende hauseigene Ingenieursarbeit, erlaubt es den Nutzerinnen und Nutzern, weit entfernte Motive mit beeindruckender Detailtreue aufzunehmen und dabei ein natürliches, hochwertiges Hintergrund-Bokeh zu bewahren.
Für Künstler wie Mathieu Forget, die häufig in großen architektonischen Räumen oder in Außenumgebungen arbeiten, eröffnet eine solche Brennweite neue kreative Möglichkeiten: mehr Abstand, mehr Präzision und vor allem größere Freiheit in der Bildkomposition.

Außergewöhnliche Leistung bei wenig Licht
Dank eines neuen Echtzeit-Bildverarbeitungssystems in Kombination mit dem A19-Pro-Chip und der Apple Imaging Engine verbessert das iPhone 17 Pro Max die Qualität von Aufnahmen unter schwierigen Bedingungen deutlich – etwa bei Gegenlicht, nächtlichen Szenen oder in schwach beleuchteten Innenräumen.
Der neue Nightography-2.0-Modus nutzt künstliche Intelligenz, um Kontraste und Texturen automatisch zu steuern und dabei einen natürlichen Look zu bewahren – weit entfernt von übermäßig aggressiven Filtern, die Gesichter glätten oder Farben verfälschen. Für Performances wie jene von Mathieu Forget, die mit natürlichem Licht und Schatten spielen, ist dieses Maß an Bildtreue entscheidend.
Video: Das Smartphone wird zur Kinokamera für Künstler
Im Videobereich geht das iPhone 17 Pro Max noch einen Schritt weiter und unterstützt ProRes 8K mit 30 fps – eine Premiere für ein Apple-Smartphone. Dieses professionelle Format bietet maximale Flexibilität in der Postproduktion, insbesondere für Videografen und unabhängige Filmemacher.
Darüber hinaus ermöglicht ein verbesserter Action Mode die Stabilisierung extrem dynamischer Sequenzen – selbst ohne Gimbal. Das iPhone wird damit zu einem echten Filmwerkzeug, das schnelle Bewegungen präzise verfolgen kann, ohne an Schärfe zu verlieren oder Verwacklungen zu erzeugen.
Im Kontext der Zusammenarbeit mit dem Künstler Mathieu Forget entfalten diese Funktionen ihre volle Wirkung. Seine Arbeit basiert auf Bewegung, auf dem Einfangen des perfekten Moments – auf die Millisekunde genau – und auf dem Spiel mit der Schwerkraft. Die Möglichkeit, in hoher Auflösung zu filmen, mit flüssiger Stabilisierung und ausgewogener Farbdynamik, erlaubt es, nicht nur die Ästhetik der Geste, sondern auch die Emotion des Augenblicks festzuhalten.
Apple Intelligence im Dienst der Bildgestaltung
Schließlich bringt die Einführung von Apple Intelligence – Apples neuem, geräteinternen generativen KI-System – eine Reihe innovativer Funktionen mit sich, darunter:
Echtzeit-Kompositionsvorschläge während der Aufnahme;
Intelligentes Zuschneiden auf Basis der Analyse des Hauptmotivs;
Semantische Suche in der Fotogalerie („alle Fotos, auf denen ich springe“, „Sonnenaufgang in der Wüste“ usw.);
KI-gestützte, nicht-destruktive Bildbearbeitung, mit der sich ein Motiv aufhellen lässt, ohne den Hintergrund zu beeinflussen, oder störende Objekte mit professioneller Präzision entfernen lassen.
Diese Funktionen verwandeln das iPhone 17 Pro Max in ein mobiles Kreativstudio, das nicht nur den Moment einfängt, sondern ihn auch verfeinert, aufwertet und neu interpretiert – und dabei dem Künstler jederzeit die volle kreative Kontrolle überlässt.

Mathieu Forget, der Künstler, der der Schwerkraft trotzt
Mathieu Forget, geboren 1989, ist der Sohn des ehemaligen Tennischampions Guy Forget. Doch seinen eigenen Weg fand er in der bildenden Kunst. Als franco-amerikanischer Künstler wuchs er zwischen Frankreich und den Vereinigten Staaten auf und studierte zunächst Kommunikation und Sportmanagement, bevor er sich dem Tanz, der Fotografie und der Performance zuwandte. Schnell entwickelte er einen unverwechselbaren Stil: Fotografien, in denen er scheinbar schwerelos in der Luft schwebt, oft vor urbanen oder architektonischen Kulissen.
Was seine Arbeit besonders auszeichnet, ist der völlige Verzicht auf digitale Manipulation. Forget fängt den präzisen Moment ein, in dem sein Körper einen unwahrscheinlichen Gleichgewichtspunkt in der Luft erreicht – eine Ästhetik der Levitation, die sowohl an zeitgenössischen Tanz als auch an Street-Art-Kompositionen erinnert.
Seine Serie The Levitation Project, die 2024 im Didam Museum in Bayonne ausgestellt wurde, markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere und festigte seine Position an der Schnittstelle von körperlicher Performance und fotografischer Komposition. In den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Instagram, erzielten seine Videos und Bilder Millionen von Aufrufen. Der Künstler hat sich als aufstrebende Persönlichkeit der digitalen Kunstszene etabliert, die in der Lage ist, mit großen Marken zusammenzuarbeiten, ohne dabei ihre starke persönliche Vision aufzugeben.

Ein Bild, eine Botschaft
Das von Tim Cook aufgenommene – oder besser orchestrierte – Foto von Forget ist nicht einfach eine technische Demonstration des neuen iPhones. Es ist ein visuelles Manifest: eines Smartphones, das nicht nur als Aufnahmegerät dient, sondern als Instrument der Kreation.
„Mit diesem neuen iPhone kann man wirklich grenzenlos erschaffen, selbst in Bewegung“, sagte Forget in einem kurzen Video auf Instagram. „Es ist ein Werkzeug, das meine Vision respektiert.“
Das Bild ist sorgfältig kontrolliert, doch die Absicht ist aufrichtig: Apple möchte zeigen, dass das iPhone 17 Pro Max leistungsstark genug ist, professionelle Künstler zu unterstützen, ohne dabei die Bildqualität zu beeinträchtigen – selbst unter anspruchsvollen Bedingungen wie hoher Geschwindigkeit, Gegenlicht oder geringer Schärfentiefe.
Eine mutige künstlerische Strategie
Apple ist mit diesem Ansatz nicht unbekannt. Seit Jahren positioniert sich die Marke bei Kreativen: Fotografen, Filmemachern, Musikern, Designern … Doch mit der tiefen Integration von Apple Intelligence macht das Unternehmen einen neuen Sprung nach vorn. Es bietet nun einen persönlicheren und intuitiveren Ansatz für visuelle Kreation, der intelligente Vorschläge, assistierte Bearbeitung und dynamisches Bildmanagement kombiniert.
In diesem Kontext ergibt die Zusammenarbeit mit Forget vollkommen Sinn. Seine Arbeit basiert genau auf der Beherrschung von Zeit, dem perfekten Moment und Leichtigkeit. Und genau das verspricht das iPhone 17 Pro Max: schnelle, präzise Aufnahmen, die der Realität treu bleiben – selbst in unvorhersehbaren Momenten.
Das iPhone als neues Autorentool?
Über den Produktlaunch hinaus markiert diese Partnerschaft einen kulturellen Wendepunkt. In einer Zeit, in der Smartphones allgegenwärtig sind, möchte Apple daran erinnern, dass seine Produkte nicht nur Bildschirme sind: Sie sind Instrumente des Geschichtenerzählens.
Forget ist kein Influencer. Er ist ein visueller Künstler mit starker Handschrift, ästhetischer Strenge und meisterhafter Kontrolle über Körper und Bild. Durch die Zusammenarbeit mit ihm spielt Apple eine subtilere Karte: die zeitgenössische Kreation statt bloßer Viralität.
„Ich verkaufe kein Telefon. Ich zeige, was es leisten kann, wenn man eine künstlerische Vision hat“, erklärte Forget in einem Interview im Rahmen des Events.
Fazit: Mehr als ein Telefon, ein kreatives Manifest
Die Begegnung zwischen Tim Cook und Mathieu Forget verkörpert eine klare Vision dessen, was Apple 2025 repräsentieren möchte: eine Brücke zwischen technologischer Innovation und künstlerischem Ausdruck.
In einer Welt, die von Bildern übersättigt ist, reicht es nicht mehr, nur eine gute Kamera zu bieten. Man muss ein Werkzeug bereitstellen, das die Vorstellungskraft anregt, sich an Bewegungen des Körpers, wechselndes Licht und flüchtige Momente anpasst.
Und vielleicht liegt genau darin der wahre Erfolg dieses Moments im Apple Park: im Bild eines schwebenden Künstlers, festgehalten von einem CEO, der für einen Moment zum Fotografen wurde – das iPhone dient der Kunst, nicht umgekehrt.





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