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Futura 2000 Time Travel (2021)

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Futura 2000 - Quand l'art appartient à la rue

Futura 2000

Futura 2000 - Mass Appeal

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Futura 2000 - Gold Finger

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Futura 2000 - Eleven

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Futura 2000 - Sparkytown

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BIOGRAFIE

Leonard McGurr wurde 1955 in New York als Sohn eines irischen Vaters und einer französisch-amerikanischen Mutter geboren. Er schrieb sich an der School for Visual Arts ein, um Drucktechniken zu erlernen. Inspiration findet er in den Tunneln der New Yorker U-Bahn, wo er unter mehreren Pseudonymen experimentierte. Mit 15 Jahren wählte er den Namen FUTURA 2000. Anfang der 1970er Jahre begann er in New York zu malen und gilt damit als einer der großen Pioniere der Urban Art. Er bemalte Züge der Brooklyn-Linien gemeinsam mit Gruppen wie UGA (United Graffiti Artists). Nach einem Unfall in der Metro, während er taggte, legte er eine vierjährige Pause ein und trat in die Marines ein. 1971 nahm er seine künstlerische Arbeit wieder auf.

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Anfang der 1980er Jahre begleitete er die Explosion des Hip-Hop und reiste insbesondere nach Europa, wo er während Breakdance-Vorführungen der Rock Steady Crew und verschiedener Konzerte malte. 1981 traf er The Clash und begleitete sie auf Tourneen in New York, Paris und London, wobei er auf der Bühne im Hintergrund der Band malte. Mit ihnen nahm er The Escapades of Futura 2000 auf. Heute stellt er seine Arbeiten weltweit aus und war Gegenstand mehrerer Ausstellungen in Frankreich.

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Seine erste Gruppenausstellung fand 1981 im SA Alternative Space in New York statt. Im selben Jahr nahm er zusammen mit Basquiat, Haring, Warhol, Kenny Scharf, Rammellzee, Crash und Dondi White an der berühmten Ausstellung „New York/New Wave“ im PS1 Contemporary Art Center teil.

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1982 organisierte die Fun Gallery seine erste Einzelausstellung – wie Basquiat im gleichen Jahr und Keith Haring im Folgejahr. Von da an stellte er weltweit aus und nahm an den ersten großen Museumsausstellungen zu Graffiti teil: im Boijmans van Beuningen Museum in Rotterdam, in der Tate Gallery in London sowie in Hannover, München, Hongkong und Tokio.

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1985 nahm er am ersten Treffen der Graffiti- und Urban-Art-Bewegung in Frankreich in Bondy teil.

In den 1990er Jahren folgten zahlreiche Ausstellungen in Galerien und Institutionen: im Palais de Chaillot in Paris, im Groninger Museum in den Niederlanden und im Museum der Schönen Künste in Tourcoing.

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Stil und Bedeutung Futura 2000s Malerei ist zeitgenössisch, expressionistisch, je nach Thema und Epoche abstrakt oder figurativ. Seine Werke sind Erben der Action Painting. Marie Maertens schreibt:

„Eine historische Figur der Bewegung, er ist zugleich eine ihrer malerischsten. Er unterscheidet sich nicht durch Tagging, sondern durch seine Farbexplosionen.

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Futura ist ein außergewöhnlicher Künstler. Ein Virtuose der Spraydose, ein energiegeladener Innovator. Er ist einer der berühmtesten Street-Art-Künstler, dessen Einfluss alle Grenzen überschreitet.“

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