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Robert INDIANA

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Spring

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Spring

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Summer

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Summer

Robert Indiana - LOVE sculpture

Robert Indiana - LOVE Skulptur

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Fall

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Fall

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Winter

Robert Indiana - Four Seasons of Hope - Winter

Robert Indiana - HOPE sculpture

Robert Indiana - HOPE Skulptur

BIOGRAFIE

Robert Indiana ist der Künstlername von Robert Clark, geboren am 13. September 1928 in New Castle, Indiana, und gestorben am 19. Mai 2018 in Vinalhaven, Maine. Er war einer der Wegbereiter der Pop Art. Robert Indiana studierte zunächst an verschiedenen Institutionen und Kunstschulen in den Vereinigten Staaten (Indianapolis, Utica, Chicago usw.), bevor er einen Studiengang am College of Art in Edinburgh und anschließend in London absolvierte. 1958 zog Robert Indiana nach New York.

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Im Jahr 1961 nahm er an der Ausstellung „Studio of Dance“ teil, und im darauffolgenden Jahr an der historischen Ausstellung „New Realists“, die zahlreiche internationale Künstler vereinte, die sich zur Pop Art bekannten – einer für Nordamerika typischen Bildsprache. Ebenfalls 1962 wurde seine erste Einzelausstellung in den Vereinigten Staaten organisiert. Als Schlüsselfigur der Pop Art stellte Robert Indiana weltweit aus und nahm an allen wichtigen Veranstaltungen der Bewegung teil (Montreal, São Paulo, Düsseldorf, New York, Chicago usw.). 1990 war er auf der FIAC in Paris vertreten.

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Robert Indiana gehört zur zweiten Generation amerikanischer Pop-Art-Künstler, die auf Robert Rauschenberg, Jasper Johns, John Chamberlain u. a. folgte. Wie viele Künstler der Pop Art entwickelte Indiana eine sehr persönliche Ausdrucksweise. Aufbauend auf von anderen eröffneten Wegen verwendete er Neonröhren sowie geometrische Formen (Kreise, Sterne, Fünfecke) und einheitliche, klar abgegrenzte Flächenfarben, um sich künstlerisch auszudrücken.

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1963 würdigte er Charles Demuth mit „The Demuth American Dream“, einer auf der Zahl 5 und Sternen basierenden Arbeit. Robert Indiana beschäftigte sich intensiv mit dem Zeichen. Bald begann der Künstler, ausschließlich Buchstaben und Zahlen zu verwenden. Sein berühmtes „LOVE“ mit dem geneigten O wurde zum ikonischen Bild der Pop Art – ein Motiv, das der Künstler immer wieder aufgriff, ein obsessives Bild, das den nordamerikanischen Raum durchdrang. Die Karriere Robert Indianas, der fast zu einem Künstler eines einzigen Bildes wurde, spiegelt den Geist der Pop Art wider: einen Geist, der zur Konsumgesellschaft ein ambivalentes Verhältnis aus Hass und Verehrung pflegt.

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